Co-op: Twitter-Klon für flexiblen Einsatz in kooperativen Gruppen

21.10.08 - 15:34

Ein neuer Dienst im Bereich Enterprise 2.0 hat die Pforten geöffnet: Co-op bietet eine Art Twitter mit dem Fokus auf Zusammenarbeit in Gruppen. Informationen über die tägliche Agenda, aktuelle Arbeitsaufgaben und den derzeitigen Status können darüber miteinander ausgetauscht werden.

Web-2.0-Dienste halten vermehrt Einzug in Unternehmen, und zwar gerade dort, wo Kollaboration gefragt ist und Mitglieder eines Teams örtlich getrennt sind. Dazu gehört das Blog, mit dem Schichtübergaben in Produktionsumgebungen stattfinden, aber auch Microblogging-Techniken zur effektiven und schnellen Kommunikation in Arbeitsgruppen.

Nachdem schon Yammer als Kooperationsplattform für Unternehmen vorgestellt wurde und gleich den TechCrunch50-Award abräumte, kommt nun mit Co-op eine weitere kollaborative Microblogging-Plattform. Auch die Ergänzung der Projektmanagementsoftware Joint Contact um Twitter sollte an dieser Stelle noch Erwähnung finden.

Im Gegensatz zu Yammer können zwar die Seiten nicht für das eigene Unternehmen angepasst werden und eine automatische Verbindung findet nicht statt, aber dafür dürfte Co-op gerade  für alle interessant sein, die in vielen verschiedenen Gruppen gleichzeitig arbeiten. Ob im Business-Bereich oder bei der Zusammenarbeit in Initiativen - Co-op lässt sich flexibel einsetzen.

Ermöglicht wird der Austausch über aktuelle Tätigkeiten, Tagesplanungen und Erreichbarkeit einzelner Teammitglieder. Jedem Nutzer steht die Möglichkeit zur Verfügung, eigene Gruppen einzurichten und den eigenen Account mit dem Time-Tracking-Dienst Harvest zu verknüpfen. Einen beispielhaften Überblick über eine Gruppenseite gibt es auf der About-Seite.

(Florian Fiegel)

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5 Kommentare
#1 Peping schrieb am 25.08.2008 16:58
Peping

Hey! Interessantes Interview aber auch ziemlich viele unnötige Fachbegriffe.. Due-Diligence-Prüfung und Media-for-Equity-Deals konnte ich ja noch aus dem Zusammenhang auflösen, aber was soll ein Intermediär sein? Evtl. hätte dem Interview etwas mehr Praxisbezug nicht geschadet.

#2 A. Hiller schrieb am 25.08.2008 17:09
A. Hiller

"Intermediär" steht grob übersetzt für "Vermittler".

 

Aber mal ehrlich: Intermediär klingt doch um einiges "teurer". Schließlich geht es thematisch ja auch um Unternehmensbewertung. Da kann man schon mal den ein oder anderen Spezialbegriff einschmeißen, um sich aus der Masse der Investoren abzuheben.

 

siehe Intermediär bei Wikipedia

#3 maerr schrieb am 25.08.2008 17:13
maerr

@A. Hiller: Besten Dank für die Erklärung, war mir gerade mit der Begriffserklärung auch nicht sicher.

 

Gibts eigentlich aktuelle Zahlen zu StudiVZ?? Schreiben die inzwischen schwarze Zahlen oder großes Desaster?

#4 Julian Wende schrieb am 25.08.2008 22:26
Julian Wende

Nach dem Lesen des Interviews, hat mich das aktuelle Portfolio von Holzbrinck Ventures interessiert: www.holtzbrinck-ventures.com/index.php

 

Dirk Ströhr ist mit Media Ventures übrigens inzwischen auch extrem breit aufgestellt: mediaventures.de/index.php

 

Die Anfang 2007 gegründete MediaLab GmbH, Tochter von Niedersachsens größten Medienunternehmen Madsack, sieht dagegen noch etwas schwach auf der Brust aus: www.madsackmedialab.de/portfolio.html

#5 Thomas Schulze website schrieb am 26.08.2008 08:38
Thomas Schulze

Mhhhhm - was ich doch ganz komisch finde, ist die Aussage, grundsätzlich über "Intermediäre" an Investoren heran zu gehen!?

Ein "Richtiger Unternehmer" macht sowas alleine, und spart sich die Kosten für die "unnötigen Berater" - wenn auch nicht alle unnötig sind! - Schönes Bsp. Tech Firma aus München hat alleine 20 % der eingeworbenen Summe an "overheads" gehabt. Macht das dann Sinn? - Und da sprechen wir von ca. 1 Mio. nur für ein paar Berater! - Just my five Cents - Thomas von www.spirofrog.de - Ex - Banker & Berater

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