Auswärtiges Amt setzt weiter auf Open-Source-Software
Das Auswärtige Amt hat sich erfolgreich für die Verwendung von Open-Source-Software (OSS) und offene Standards eingesetzt. Auf Initiative des Auswärtigen Amts wurden diese integrale Bestandteile des "Konzepts IT-Steuerung Bund", das das Bundeskabinett am vergangenen Mittwoch verabschiedete. Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier äußerte sich in diesem Zusammenhang wie folgt:
"Das neue IT-Konzept der Bundesregierung ist eine gute Basis, um die Ressourcen des Bundes auf diesem Feld zielgerichteter zu nutzen. Ich begrüße, dass das neue IT-Konzept dem Auswärtigen Amt die Möglichkeit eröffnet, an seine sehr guten Erfahrungen mit Open-Source-Software und offenen Standards anzuknüpfen und deren Einsatz weiter auszubauen. Die Informationstechnologie ist Motor für Innovationen und ein wesentlicher Standortfaktor. Open-Source-Software und offene Standards spielen hier eine immer bedeutendere Rolle. Ich freue mich, dass mein Ministerium mit Hilfe von Open-Source-Software und offenen Standards Steuergelder sparsam einsetzt, Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Deutschland schafft und Innovationen in Deutschland fördert, insbesondere bei mittelständischen Unternehmen."
In seiner heterogenen IT-Infrastruktur setzt das Auswärtige Amt erfolgreich Open Source und offene Standards ein. Nach eigenen Angaben ist Firefox heute der Standard-Browser, dienstliche E-Mails werden mit Thunderbird verschickt, die dienstlichen Notebooks sind ausschließlich mit Linux und OpenOffice bestückt.










