Elisa: Open Source Media-Center für Linux und Windows
Auf lange Sicht möchte das aus Barcelona stammende Herstellerunternehmen Fluendo, das auch kommerzielle Codecs programmiert, den Nutzern mit Elisa ein universelles und plattformunabhängiges Media-Center bieten, eine stabile Windows-Version ist für diesen Monat geplant.
Unter universell verstehen die Entwickler den Support aller Medienformate, egal ob on- oder offline, die Zusammenarbeit mit allen Geräten wie externe Festplatten oder MP3-Player sowie darüber hinaus maximale Kompatibilität zwischen den Geräten, zum Beispiel über UPnP, SMB oder DAAP. Die ausgereifte Version Elisa 0.3.5 für Linux steht im Download-Bereich der Elisa-Website bereit.
Mit Elisa Plugins steht dem System eine Plugin-Schnittstelle zur Verfügung. Das Media Center kann so modular auch von externen Entwicklern erweitert werden. Entwickler, die ein Feature einbringen möchten oder das System um ein Plugin erweitern möchten, können dies auf Basis des aktualisierten Plugin-Frameworks und mit Hilfe des "getting started tutorials" tun. Aktuell stehen Elisa Plugins für Picasa, YouTube, Flickr, Shoutcast und die Video-Hosting-Website Dailymotion bereit.
Seit Ende Mai gibt es auch eine Alpha-Version für Windows. Sie unterstützt bisher aber nur Basisfunktionen des Media-Centers und hat noch einige Probleme, an denen die Entwickler aber arbeiten: So funktioniert zum Beispiel das YouTube-Streaming und das Abspielen von Audio-CDs noch nicht. Windows-Nutzer, die das Programm dennoch testen wollen, können sich die 37 MB große Alpha für XP und Vista frei herunterladen. Eine Adaption für Mac OS X ist laut Roadmap geplant.











