Finaler Entwurf der GPLv3 veröffentlicht
Neu im vierten Entwurf ist vor allem die Kompatibilität zur Apache-Lizenz 2.0. Zudem wird Unternehmen, die nach dem 28. März 2007 Abkommen wie die zwischen Microsoft und Novell schließen, die Verbreitung von GPLv3-lizenzierter Software untersagt. Das Datum wurde nach Angaben der FSF eingefügt, da einige Unternehmen aus dem Open-Source-Bereich befürchten, dass ihre Verträge durch die GPLv3 untersagt würden. Die im November 2006 zwischen Novell und Microsoft getroffene Vereinbarung ist von der Regelung nicht betroffen.
GNU-Gründer Richard Stallman schreibt unterdessen in einem von ihm verfassten Essay, dass die GPLv3 vor allem das Ziel habe, freie Software davor zu bewahren, durch Patente proprietär zu werden. Aus diesem Grund habe die FSF explizite Formulierungen zu Softwarepatenten in die GPLv3 aufgenommen. In einer Matrix stellt die FSF die Kompatibilität der GPLv3 mit anderen GNU-Lizenzen dar.










