Free Software Foundation warnt vor iPhone
Der Hype um das neue iPhone von Apple hat gerade erst begonnen. Mit einer Million verkaufter Geräte und den über zehn Millionen Downloads aus dem ebenfalls neu eingeführtem iPhone App Store wurden am Wochenende die ersten eindrucksvollen Marken gesetzt. Gerade im Hinblick auf die etwa 800 Programme aus dem App Store, von denen immerhin über 200 kostenlos sind, ist die Meldung von der FSF etwas überraschend. In einem Blogeintrag wird Apple hart kritisiert.
Der größte Kritikpunkt der FSF besteht in der Blockierung freier Software von Seiten Apples. Entwickler, die Software für das iPhone entwickeln wollen, müssen die Entwicklungssoftware von Apple kaufen. Auch dann, so die FSF weiter, sei keinesfalls garantiert, dass freie Software auch den Weg in den App Store findet. Denn welche Software aufgenommen wird, entscheidet allein Apple.
Als weitere Kritikpunkte werden aufgeführt: Die Verwendung einer DRM-Technologie, durch die DRM-freie Formate wie Ogg Vorbis und Theora unterdrückt werden und die Möglichkeit der Ortung von iPhone-Nutzern über GPS. Die FSF weist zudem auf das Open Source Handy FreeRunner von Openmoko als Alternative zum Apple iPhone hin.
Fazit
Der Markt für Smartphones ist hart umkämpft und Apple hat mit dem neuen iPhone mal wieder ein heißes Eisen im Feuer. So berechtigt die Kritikpunkte der FSF in Teilen sein mögen, es wird doch kaum einen Kaufwilligen davon abhalten, das iPhone zu erwerben. Dass sich die Kritik auf Apple konzentriert, dürfte dabei auch an der medialen Präsenz des neuen Technik-Highlights liegen. Die Problematik der GPS-Ortung beispielsweise besitzen auch andere Smartphones, allerdings fehlt denen dann wohl die Werbewirksamkeit.











