Habari: Next generation Open-Source-Blog-System
Die großen Blogsysteme wie beispielsweise WordPress sind seit einigen Jahren auf dem Markt, haben viele Anhänger und eine Vielzahl an Funktionen. Das bringt aber auch häufig Probleme mit sich, wie u.a. hier nachzulesen ist. Mit jedem neuen Update werden alte Probleme gelöst aber auch neue hinzugefügt. Zudem hat jede Blogsoftware auch systembedingte Einschränkungen, zu deren Umgehung dann häufig entsprechende Plugins oder Addons entwickelt werden müssen. Daher haben sich einige Entwickler aus der WordPress-Community dazu entschlossen, einen neuen Weg einzuschlagen und ein vollkommen neues Blogsystem zu entwickeln: Habari.
Habari favorisiert offene und gut dokumentierte Standards, wie beispielsweise Atom. Das Syndizierungsformat Atom ist voll in das System integriert und nicht nur als Plugin aufgesetzt. Die Software ist streng objektorientiert und nutzt PHP Data Objects (PDO) als Datenbankabstraktionsebene für einen einheitlichen Zugriff auf unterschiedliche SQL-Datenbanken. Dadurch wird die Anfälligkeit für Angriffe mittels SQL-Injection deutlich reduziert.
Daneben möchte sich das Habari-Projekt durch seine Nähe zur Community auszeichnen. Anders als bei WordPress sollen geeignete Entwickler direkt an der Weiterentwicklung von Habari beteiligt werden.
Eine Demonstration von Habari findet sich auf dem Blog "Binary Bonsai" von Michael Heilemann, einem der Entwickler der Benutzeroberfläche. In einem knapp 15-minütigen Screencast erklärt Heilemann die wichtigsten Funktionen des Interfaces. Auf der Projektseite von Habari befinden sich weitere Screencasts zum LiveHelp Plugin und zur Anpassung des User-Interfaces.
Wer sich schnell einen Überblick zur Installation von Habari verschaffen möchte, kann dazu auf ein Installations-Video zurückgreifen. Weitere Einblicke erlaubt die Demo, bei der man sich als Admin in das Habari-System einloggen kann.
Der Name Habari (ha-bar-i) ist der Bantu-Sprache Suaheli entliehen und bedeutet soviel wie: "Was gibt es Neues".











Für alle die testen und/oder umsteigen möchten: Es gibt auch einen Import-Filter für WordPress und Serendipity.