IBM veröffentlicht Office-Suite Lotus Symphony 1.0
Mit Lotus Symphony 1.0 will IBM eine alternative Lösung zum Open Source Projekt OpenOffice.org, aber auch zur kommerziellen Office-Suite von Microsoft anbieten. Während sich die Benutzeroberfläche an MS Office anlehnt, basieren die Anwendungen auf dem Source-Code von OpenOffice.org.
Das Gesamtpaket kommt mit 540 MByte für die Windows-Version und mindestens 750 MByte für die Linux-Version im Gegensatz zu MS Office recht schlank daher. Dafür bietet Symphony allerdings auch einen abgespeckten Funktionsumfang. Enthalten sind die Textverarbeitung Document, die Tabellenkalkulation Spreadsheets und das Präsentationstool Presentations. Andere Anwendungen wie ein Zeichenprogramm oder eine Datenbank, wie sie in OpenOffice.org enthalten sind, fehlen dagegen.
Einen Schwerpunkt haben die Entwickler von Symphony auf die Interoperabilität gelegt. So werden sowohl das Open-Document-Format als auch das OOXML-Format des Microsoft-Pakets unterstützt. Der Funktionsumfang kann bei Bedarf über Plugins erweitert werden. IBM stellt momentan neun verschiedene Erweiterungen zur Verfügung.
IBM Lotus Symphony steht für Windows und Linux zum Download bereit. Eine Version für Mac OS X scheint momentan nicht geplant zu sein.











