LiveJournal-Gründer fordert offene Social Networks
Nach Fitzpatricks Meinung sind die User es leid, sich überall aufs Neue zu registrieren und schon einmal gefundene Freunde erneut zu suchen. Die Lösung liege in Open-Source-Software und Non-Profit-Strukturen, nicht in zentral organisierten und kommerziellen Netzwerken á la Facebook.
Das „Open-Friends-Prinzip“ soll wie folgt funktionieren: Wenn der Nutzer sich in einem neuen Social Network – zum Beispiel mit seiner OpenID – einloggt, werden ihm bereits vorhandene Freunde zur Bestätigung angezeigt. Auch Werkzeuge zum einfachen Transfer von eingegebenen Daten und Kontakten möchte er zukünftig angeboten wissen.
Die Daten sollen dabei dezentral gespeichert werden. Fitzpatrick betont, dass private Daten zunächst außen vor bleiben sollen. Er selbst arbeitet derzeit an konkreten Implementationen seines "Social Graph" genannten Konzepts - aktuell an einer Firefox-Extension und einem Prototypen einer Programmierschnittstelle (API) für Entwickler.










