OpenOffice für Mac OS X kommt erst 2008
Wie Eric Bachard vom Mac-Portierungsteam in einer Präsentation erläuterte, soll es die finale native Version von OpenOffice für Mac OS X erst im September 2008 mit Veröffentlichung der OpenOffice 3.0 geben. Diese Version des kostenlosen Pendants zur Office-Suite von Microsoft soll unter der grafischen Aqua-Benutzeroberfläche von OS X laufen und zahlreiche Verbesserungen mit sich bringen. So soll die Version Tastaturkürzel aus Mac OS X unterstützen, die Apple-Systemschriftarten verwenden, eine Spotlight-Integration bieten und Drag & Drop unterstützen.
Bislang fehlen diese Funktionen in der aktuellen Mac-Version, die auch nur im Zusammenspiel mit X11, einem System zur Anzeige einer grafischen Benutzeroberfläche unter UNIX-Systemen, funktioniert.
Eine Alternative zu OpenOffice ist die Bürosoftware NeoOffice, die schon jetzt ohne X11-Server auskommt und die Vorzüge der Aqua-Benutzeroberfläche mit sich bringt. NeoOffice ist ebenfalls Open Source und basiert auf dem Code von OpenOffice. Weiterer Vorteil von NeoOffice ist die Unterstützung der Rechtschreibprüfung und des Adressbuchs von Mac OS X, die in der jetzigen Version von OpenOffice noch fehlt.
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