OpenOffice.org 2.4 ist fertig

27.03.08 - 09:36

Das Open-Source-Projekt OpenOffice.org hat heute Version 2.4 der gleichnamigen Office-Suite veröffentlicht. Wichtige Änderungen sind unter anderem die Erweiterung des PDF-Exports für die Langzeitarchivierung sowie ein neues Diagramm-Modul.

OpenOffice.org 2.4 ist fertig

Die PDF-Exportfunktion von OpenOffice.org 2.4 beherrscht nun den Standard PDF/A-1 (ISO 19005-1), wodurch PDF-Dokumente auch für die Langzeitarchivierung exportiert werden können. Auch die Sicherheitsfunktionen haben zahlreiche Verbesserungen erfahren. So kann nun ein Master-Passwort definiert werden, um mit diesem andere Kennwörter verschlüsselt aufzubewahren. Auch der Zugriff auf Dokumente über das verschlüsselte HTTPS-Protokoll per WebDAV zum gemeinsamen Bearbeiten ist nun möglich.

Texte können in Writer in der neuen Version zusätzlich mittels einer Blockmarkierung ausgewählt, kopiert und verschoben werden. Ein Wechsel zwischen verschiedenen Sprachen in einem Dokument ist neuerdings über einen einfachen Mausklick in der Statusleiste möglich. Die Datenbank-Applikation Base unterstützt ab Version 2.4 unter Windows zusätzlich Datenbanken im neuen Access-2007-Format.

Die englische Version von OpenOffice.org 2.4 ab sofort freien Download für Windows, Linux und Mac OS X bereit. Die deutsche Version soll im Laufe des Tages folgen. Neue Versionen der DVD-Distribution PrOOo-Box sowie von OpenOffice.org Portable, der Version für den USB-Stick, sollen in Kürze erscheinen. Der Sprung auf Version 3.0 ist für den Herbst 2008 geplant.

Auf dem LinuxTag in Berlin präsentiert sich das Projekt OpenOffice.org mit zwei eigenen Vortragstagen im Rahmenprogramm der Messe. Am Donnerstag den 29.5. und Freitag den 30.5.2008, jeweils von 10 bis 18 Uhr, sollen hochkarätige Referenten Einblicke in verschiedene Themen rund um die freie Office-Suite geben und für eine direkte Kontaktaufnahme zur Verfügung stehen. Auf dem Programm stehen unter anderem ein Blick in die für Herbst erwartete Version 3.0, Vorträge der Städte München und Freiburg zu ihren Migrationen sowie Informationen zum OpenDocument-Format, dem UNO Component Model und der Entwicklung eigener Erweiterungen. Weitere Informationen stehen in Kürze unter zur Verfügung.

(Jan Christe)

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