OpenOffice.org Portable und PrOOo-Box in Version 2.4 erschienen

18.04.08 - 09:37

Das OpenOffice.org-Projekt hat die Verfügbarkeit der Varianten Portable und PrOOo-Box in Version 2.4 bekannt gegeben. Diese bieten zahlreiche neue Features und schließen zudem einige Sicherheitslücken vorheriger Versionen.

OpenOffice-Portable und PrOOo-Box in Version 2.4 erschienen

Bei der mobilen Variante "OpenOffice.org-Portable" handelt es sich um eine spezielle OpenOffice-org-Version für USB-Stick. Die Software kann dabei direkt vom Speicherstick aus gestartet werden. In Version 2.4 wurden zahlreiche neue Features und Verbesserungen integriert. Unter anderem wurde der PDF-Export erweitert, wodurch PDF-Dokumente auch für die Langzeitarchivierung exportiert werden können. Außerdem wurden Dokumentvorlagen und die Dokumentation überarbeitet. Auch der OpenOffice.org Portable-Launcher wurde aktualisiert und einige Fehler im Zusammenspiel mit Python behoben.

Neben der mobilen Variante wurde auch die PrOOo-Box auf den neusten Stand gebracht. Dies ist eine erweiterte Zusammenstellung der Büro-Suite OpenOffice.org für verschiedene Betriebssysteme mit umfangreicher Zusatz-Software. Neuerdings ist auch eine systemspezifische CD-ROM für Solaris und FreeBSD verfügbar. Die PrOOo-Box lässt sich direkt aus dem Menü installieren und wurde in Punkto Bedienung für Windows überarbeitet. An Bord ist neben OpenOffice.org auch weitere Open-Source-Software, wie Firefox, Thunderbird, Sunbirg, Inkscape und 7-Zip. Darüber hinaus sind auch neue Schriftarten, Cliparts, Makros, Vorlagen und Wörterbücher integriert worden.

Egal ob in klassischer Variante, als Portable oder als PrOOo-Box: Ein Update auf die neue OpenOffice.org-Version 2.4 ist nicht nur wegen der neuen Features ratsam, sondern auch, weil die neue Version vier Sicherheitslücken schließt. Informationen über die Schwachstellen wurden bis jetzt zurückgehalten, um den Entwicklern genügend Zeit für Patches und Bugfixes zu geben. Die Lücken haben die Gemeinsamkeit, dass sie zu sogenannten "Heap-Overflows" führen. Diese können durch manipulierte Daten hervorgerufen werden. Den Entwicklern ist allerdings kein Exploit bekannt, das diese Schwachstelle ausnutzen würde.

(Sebastian Gruber)

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