VirtualBox 2.0: Virtualisierung jetzt auch für 64 Bit
Wer auf einem Rechner mehrere Betriebssysteme laufen lassen möchte oder muss, greift auf eine Virtualisierungslösung zurück. Die gaukelt jedem Betriebssystem vor, den vorhandenen Rechner ganz allein zu nutzen. Interessant ist das beispielsweise, wenn auf ein anderes Betriebssystem gewechselt werden soll und nicht alle Programme sofort in der neuen Umgebung zur Verfügung stehen. Dann läuft der Rechner beispielsweise unter Linux, während Windows als Gastsystem in einem Fenster zur Verfügung steht.
Sun hatte den deutschen Virtualisierungsspezialisten Innotek und damit auch dessen Software VirtualBox im Februar 2008 gekauft. Diese läuft unter Linux, Windows, Mac OS X und Solaris und kann eine Reihe von Betriebssystemen virtualisieren. Auf dieser Seite gibt es dazu eine Übersicht.
Neu in der Version 2.0 ist unter anderem die Unterstützung für 64 Bit. Sie setzt allerdings voraus, dass das gastgebende Betriebssystem selbst in einer 64-Bit-Version läuft. Interessant für Mac-Nutzer ist die nun native Oberfläche, die sich ins übliche Erscheinungsbild von Mac-Programmen einpasst. Auch unter anderen Betriebssystemen wurde die Optik verbessert. Weitere Änderungen finden sich hier im Changelog.
Ab 30 Dollar pro Nutzer und Jahr gibt es nun außerdem einen Support für die Anwender, der rund um die Uhr zur Verfügung steht. Das Angebot richtet sich vor allem an Unternehmen, für größere Kontingente gibt es deshalb Mengenrabatte.
VirtualBox steht zum kostenlosen Download zur Verfügung und zwar unter einer speziellen Lizenz namens "Personal Use and Evaluation License", die den persönlichen Gebrauch und den Test des Programms ermöglicht. Der Quelltext selbst ist wiederum im Zuge einer „Open Source Edition“ unter der GPLv2-Lizenz veröffentlicht. Die beiden Editionen sind in ihrer Funktionalität unterschiedlich, wie man auf dieser Seite nachlesen kann.










