Web Inspector: Umfangreiches Update für das WebKit-Entwickler-Tool
Schon seit Mitte 2007 steht der Web Inspector des WebKits zur Verfügung, der Bekanntheitsgrad steht aber um einiges hinter der Firebug-Extension zurück. Auch das Design des Userinterface war vielen bisher noch nicht ausgereift genug und es galt als etwas umständlich in der Handhabung. Das umfangreiche Redesign könnte das Tool allerdings wieder interessanter für Entwickler machen und zu einer Alternative oder zumindest Ergänzung zu Firebug werden lassen.
Insgesamt ist der Funktionsumfang dem von Firebug sehr ähnlich. Einige Features sind aber direkt integriert, die es bei Firebug nur über zusätzliche Extensions gibt. So steht beispielsweise standardmäßig eine grafische Übersicht über die Ladezeiten und die Größe einzelner Seitenelemente zur Verfügung.
Auch das Interface hat nun große Ähnlichkeit mit Firebug. So unterscheidet sich die Betrachtung der Elemente im DOM-Browser fast überhaupt nicht mehr, ebenso auch die JavaScript-Umgebung.
Eine der interessantesten Funktionen, die Firebug so nicht bietet: die Nutzung von HTML 5 Database Storage, was auch die direkte Interaktion mit Datenbanken ermöglicht.
Unter der Haube gab es ebenso einige wesentliche Änderungen. Der Standalone-JavaScript-Debugger "Drosera" des WebKits wurde durch einen neuen integrierten Debugger ersetzt. Eine weitere der interessanten Änderungen betrifft vor allem einige APIs, die zur Kommandozeile und Konsole von Firebug kompatibel gemacht wurden, um beide Tools kombiniert nutzbar zu machen.
Der neue Web Inspector ist mit den aktuellen Nightly-Builds verfügbar und lässt sich unter Windows und Mac nutzen. Safari-Nutzer haben die alte Version bereits integriert.














