Yahoo, Intel und HP erforschen Cloud Computing

31.07.08 - 09:02

Yahoo, Intel und HP tun sich zusammen und gründen gemeinsam mit dem Karlsruher Institut für Technologie eine auf offenen Technologien basierende Forschungsgemeinschaft für Cloud Computing.

Cloud Computing

Cloud Computing

Cloud Computing wird sowohl für Forscher, als auch Entwickler ein immer wichtigerer Faktor, um die nächste Generation an Webdiensten zu ermöglichen. Benutzer haben sich angewöhnt, wenig Tolerenz mit Downtimes von Services zu haben. Doch das Skalieren von Webanwendungen ist nicht trivial und bereitet so manchem Startup Kopfkratzen, wenn sich der Erfolg schneller einstellt als erwartet.

Eine der grundsätzlichen Ideen hinter Cloud Computing jedenfalls ist, den Kunden eine komplett virtualisierte Infrastruktur zur Verfügung zu stellen, die jederzeit und je nach Bedarf um mehr Speicherplatz, Rechenleistung, CPU-Zyklen usw. erweitert werden kann.

In diesem Bereich tut sich aktuell dementsprechend viel, doch global tätige Firmen wie Google oder Amazon haben natürlich einen Wettbewerbsvorteil, weil sie die damit verbundenen Probleme für sich schon gelöst haben. Beide verpacken ihr Know-how in für Startups attraktive Prokukte.

Yahoo war in diesem Bereich bis dato auffallend abwesend, hat aber nun eine interessante Ankündigung gemacht: gemeinsam mit HP, Intel und dem Karlsruher Institut für Technologie haben sie eine Forschungsgemeinschaft gegründet, die ein Laboratorium für Forschung und Entwicklung im Bereich Cloud Computing werden soll.

Zitat: "The HP, Intel and Yahoo! Cloud Computing Test Bed will provide a globally distributed, Internet-scale testing environment designed to encourage research on the software, data center management and hardware issues associated with cloud computing at a larger scale than ever before. The initiative will also support research of cloud applications and services."

Erwähneswert dabei ist besonders, dass dabei vorwiegend offene Technologien wie Apache Hadoop oder Yahoo's Pig eingesetzt werden. Der Mitteilung ist nicht ganz zu entnehmen, ob bzw. welche Voraussetzungen es gibt, um daran teilzunehmen. Aber es ist interessant, dass Yahoo hier im Gegensatz zu Amazon, Google und Microsoft den Fokus auf Forschung und nicht auf Vermarktung legt.

(via TechCrunch)

(Markus Spath)

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