Innovatives Handwerk

Meister wissen wie’s geht: Komfortabel und effizient mit TYPO3

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks e. V. (ZDH) mit Sitz in Berlin vereint die Handwerkskammern, Zentralfachverbände des Handwerks sowie bedeutende wirtschaftliche und wissenschaftliche Einrichtungen des Handwerks in Deutschland. Satzungsmäßige Aufgabe ist die Willensbildung in allen grundsätzlichen Fragen der Handwerkspolitik und die Vertretung der Interessen des Gesamthandwerks gegenüber der deutschen und europäischen Politik.

Relevante Inhalte schnell finden

Der bisherige Internetauftritt des ZDH gliederte sich in zwei Bereiche, von denen ein Teil öffentlich, der andere nur für Mitglieder zugänglich war. Mit der neu gestalteten Präsenz sollten zum einen geschützte Inhalte deutlicher angezeigt und zum anderen besser und übersichtlicher in den Gesamtauftritt integriert werden. Die neue Struktur und das aktuelle Design unterstützen wirkungsvoll die unterschiedlichen Bedürfnisse der Anwender. Über einen zentralen Anmeldebereich können sich Organisationsmitglieder auf der Startseite anmelden. Die geschützten Inhalte werden daraufhin, deutlich gekennzeichnet, zusammen mit dem übrigen Content dargestellt. Nutzer, die über keinen Login verfügen, bekommen so nicht das Gefühl, dass ihnen Inhalte vorenthalten werden. Die zuständigen Redakteure können die Einrichtung geschützter Inhalte unkompliziert vornehmen. Ob ganze Navigationspunkte, einzelne Artikel oder bestimmte Medienelemente: Jedes Detail kann separat als spezieller Inhalt gekennzeichnet werden.

Zur intuitiven Nutzerführung trägt neben der neu entwickelten Struktur auch die technische Basis des Internetauftritts bei. Tabellenlose und semantisch korrekt ausgezeichnete Seiten erleichtern nicht nur Nutzern assistiver Technologien den Zugang zu den Informationen, sondern überzeugen durch schnellen Seitenaufbau, niedrige Serverlast und gute Suchmaschinenplatzierungen. Dazu tragen auch lesbare Seitentitel und -adressen bei, die vom System automatisch erzeugt werden. „Barrierefreiheit ist nach wie vor ein großes Thema. Dabei ist das Sicherstellen einer technischen Barrierefreiheit für uns weniger Aufwand als die Rückkehr zu überholten Tabellenkonstrukten und komplizierten Browseranpassungen“, so Tobias Martin von der umsetzenden Agentur die_schnittsteller.

Informationsvielfalt erfolgreich nutzbar machen

Eine Herausforderung des Zentralverbands ist die stetig zunehmende Anzahl an Informationen. Pressemeldungen, Interviews, Reden, Kampagnen und themenbezogene Inhalte verlangen neben einer einheitlichen und klaren Struktur nach einem einfach zu nutzenden Archivierungskonzept. Verschiedene Komponenten sorgen dafür, Artikel themenbezogen zu bündeln und flexibel darzustellen. Die einzelnen Artikel werden als Seiten in TYPO3 angelegt und mit Metainformationen versehen.

Nach dem Login werden geschützte Inhalte mit besonderer Kennzeichnung nahtlos in die Seite integriert. Ein Wechsel zwischen verschiedenen Bereichen ist nicht mehr nötig.

Nach dem Login werden geschützte Inhalte mit besonderer Kennzeichnung nahtlos in die Seite integriert. Ein Wechsel zwischen verschiedenen Bereichen ist nicht mehr nötig.

Aus diesen Informationen können beliebige Übersichtsseiten zusammengestellt werden, die dann auf die einzelnen Artikel verlinken. Dies gewährleistet, dass ein Artikel an den unterschiedlichsten Stellen, mit einem einmal festgelegten Anreißtext, dargestellt werden kann.

Auf diese Art und Weise können Inhalte sowohl in Teasern, als auch auf der Internetseite selbst sowie in Newslettern genutzt werden. Der Redakteur muss dafür keinen zusätzlichen Pflegeaufwand betreiben.

Die Übersichtsseiten verhalten sich dabei wie einzelne Inhaltselemente: Sie können als geschützter Inhalt deklariert, zeitgesteuert veröffentlicht oder kombiniert werden. Auch die Anzeige dieser Übersichten ist frei konfigurierbar. So kann etwa definiert werden, ob das Erstellungsdatum des Artikels angezeigt werden oder eine bestimmte Anzahl an Artikeln sichtbar sein soll. All diese Informationen werden auf der Übersichtsseite gebündelt und minimieren dadurch den nötigen Aufwand beim Einstellen neuer Inhalte.

„Mit dieser Flexibilität können wir auch zukünftige strukturelle Erweiterungen konsistent durchführen. Zudem sind wir in der Ausgestaltung der Artikel durch die Benutzung von normalen TYPO3-Seiten viel freier, als bei unserem bisherigen Redaktionssystem“, hebt Annett Henkel, für den ZDH-Internetauftritt verantwortliche Referentin der Abteilung Informationstechnologien und Organisation des ZDH, die Vorteile hervor.

Neben der aktuellen Anzeige wird auch das Archiv automatisch erzeugt und aktualisiert. Anhand des vergebenen Datums werden Artikel archiviert und nach Erscheinungsdatum geordnet übersichtlich zugänglich gemacht. Der Vorteil: Ist ein Artikel einmal in das System integriert, „durchwandert“ er die verschiedenen Darstellungsphasen automatisch. Zuerst wird er in den gewünschten Übersichtsseiten dargestellt und nach Ablauf seiner Aktualität in das Archiv verschoben.

Nicht zuletzt wird das Konzept der Übersichten über mehrere Artikel auch bis zur Startseite fortgeführt. Hier können die Redakteure gezielt Nutzerinteressen bedienen und auf besondere Informationen hinweisen.

Bilder und Medien komfortabel verwalten

Der ZDH betreibt eine umfangreiche Pressearbeit und informiert Journalisten und angeschlossene Handwerksorganisationen mit aktuellen Dokumenten und Materialien. Ziel war es deshalb, alle Medien, die auf der Internetseite zum Einsatz kommen, zentral zu verwalten und flexibel auf der Internetseite verfügbar zu machen.

Dafür fand eine Erweiterung des Digital Asset Management (DAM) Anwendung. Neben der einfachen Integration neuer Elemente steht dabei auch der Komfort für die Nutzer der Webseite im Vordergrund. So können sich Interessierte mehrere Medien auf einer Downloadliste zusammenstellen, um sie später in einer ZIP-Datei von der Seite herunterzuladen. Der zuständige Redakteur pflegt dafür nur die Bilder und Dokumente auf den einzelnen Seiten ein. Die Anzeige des Dateityps, der -größe und die Möglichkeit, sie auf der Liste zu sichern, werden selbstständig generiert.

Auch die Darstellung von Bildergalerien wird über das neue DAM wesentlich vereinfacht. Nach Kategorien geordnet, lassen sich beliebige Bilder auf der Seite anzeigen, deren unterschiedliche Auflösungen – beispielsweise für den Druck – vom Redakteur angegeben und vom System automatisch errechnet werden. Umständliche Umrechnungen oder das Einbinden mehrerer Varianten eines Bildes entfallen.

Office-Dokumente einfach einbinden

Die Überführung von bereits bestehenden Inhalten sollte weitgehend automatisiert und unkompliziert vorgenommen werden.

Ein Artikel, verschiedene Darstellungen: als Anreißer in einer Übersichtsseite, als Teaser in der Marginalie, als Artikel eines Newsletters. Die redundanzfreie Pflege der Inhalte bietet Konsistenz und vermeidet Fehler.

Ein Artikel, verschiedene Darstellungen: als Anreißer in einer Übersichtsseite, als Teaser in der Marginalie, als Artikel eines Newsletters. Die redundanzfreie Pflege der Inhalte bietet Konsistenz und vermeidet Fehler.

Die auf der Seite „eingesammelten“ Assets werden auf der Downloadliste dargestellt und können in einem ZIP-File heruntergeladen werden. Pflegeaufwand ist dafür nicht nötig.

Die auf der Seite „eingesammelten“ Assets werden auf der Downloadliste dargestellt und können in einem ZIP-File heruntergeladen werden. Pflegeaufwand ist dafür nicht nötig.

Gerade bei der Pressearbeit muss sich das Content Management System nahtlos in die gewohnte Arbeitsumgebung der Redakteure einfügen und bereits geschriebene Office-Dokumente einfach in das Internet überführen können.

Der eingesetzte Office-Parser erlaubt den Redakteuren, eine Office-Datei zu importieren und deren Inhalt sofort zu bearbeiten. Auf diese Weise können eventuelle Korrekturen schnell durchgeführt und ohne Zeitverzögerung im Internet veröffentlicht werden. Automatische Formatierung, Beibehaltung der Verlinkungen, Textauszeichnungen und Listen bilden dabei die Hauptmerkmale, die bereits den Migrationsaufwand beträchtlich verkürzen. Für die Einstellung aktueller Pressemitteilungen garantiert dieser Arbeitsablauf sowohl ein homogenes Erscheinungsbild der Inhalte auf der Internetseite, als auch eine flexible Integration in den gewohnten Arbeitsablauf.

Über den Office-Parser ist auch die Einbindung von Excel-Daten möglich, sodass relevante Inhalte nicht „extra“ für das Internet aufbereitet werden müssen, sondern in den üblichen Applikationen erstellt und unter Einhaltung der Formatierungen übernommen werden können.

Lokal arbeiten – global informieren

Zur nahtlosen Integration in die Arbeitsumgebung trägt auch die Aufteilung in einen Redaktions- und Liveserver bei. Die Mitarbeiter pflegen alle Inhalte der Präsenz im Haus, profitieren somit von der Schnelligkeit und der leichten Korrekturmöglichkeit, und publizieren die Inhalte anschließend ins Internet. Die großen Vorteile dieser verteilten Architektur sind einerseits geringe Fehleranfälligkeit und andererseits beliebige Skalierbarkeit des Systems.

Beim Prozess des Publizierens wird dabei nicht nur ein Abbild der Datenbank repliziert, sondern es werden frei konfigurierbar einzelne Inhalte oder auch Dateien publiziert. Eine komplette Replikation ist ebenso möglich. Die besondere Herausforderung beim Zentralverband des Deutschen Handwerks lag in der Synchronisation der Inhalte. Webseitennutzer haben die Möglichkeit, ihre auf der Internetseite angelegten Profile selbstständig zu verwalten. Nicht zuletzt spielte hierbei auch die Einhaltung von Sicherheitsrichtlinien eine entscheidende Rolle.

Um auch den Prozess des Publizierens für die Redakteure so unkompliziert wie möglich zu machen, wurde eine Erweiterung erstellt, die automatisch gemachte Änderungen erfasst und in einer Liste darstellt. Die Synchronisation sowie das Indizieren der neu hinzugekommenen Seiten für die Volltextsuche werden beim Publikationsvorgang automatisch berücksichtigt.

Auf dem Laufenden bleiben

Eine Internetseite ist immer nur Teil einer Kommunikationsstrategie im Internet. Um zeitnah und aktuell Mitglieder über wichtige Veranstaltungen oder neue Inhalte zu informieren, wurde ein komplexes Newslettersystem eingeführt. Dabei liegt der Hauptvorteil auf der Hand: Durch das eingesetzte Content Management System TYPO3 können Inhalte in mehreren Informationsebenen genutzt und redundanzfrei gepflegt werden. So spielt es für den Redakteur keine Rolle, in welchen Kanälen sein eingetragener Artikel publiziert wird. Er legt eine Seite an, mit allen Möglichkeiten die ihm das System bietet, und verschickt sie anschließend an die dafür eingetragenen Adressaten.

Eine besondere Herausforderung bildete hier die Integration exklusiver, nur für Mitglieder zugänglicher, Inhalte. Wird in dem wahlweise als HTML oder Text versendeten Newsletter ein Link auf einen geschützten Inhalt angeklickt, erscheint eine Eingabemaske, in der die Zugangsdaten abgefragt werden. Anschließend wird auf die Inhaltsseite weitergeleitet.

Die technische Basis sorgt dafür, dass auch Handhelds und PDAs problemlos auf die Inhalte des ZDH zugreifen können.

Die technische Basis sorgt dafür, dass auch Handhelds und PDAs problemlos auf die Inhalte des ZDH zugreifen können.

Durch die eingesetzte und modifizierte Newsletter-Erweiterung wird sowohl die Anmeldung nach dem Double-Opt-In-Verfahren, als auch die Auswertung der angesehenen Inhalte gewährleistet. Mit diesem Service besitzt der ZDH ein einfach zu nutzendes Kommunikationsmittel über die Internetseite hinaus.

Zukunftssicher und ausbaufähig

Der neue Auftritt des Zentralverbands des Deutschen Handwerks ist für die Zukunft gerüstet. Nach einer ausführlichen Schulungs- und Migrationsphase sind mehr als 20 aktive Redakteure für täglich aktuellen Content des ZDH zuständig. Neben der schnell erlernbaren und auf die Nutzer abgestimmten Oberfläche gab der Support durch die ausführende Agentur die_schnittsteller den Ausschlag für den Erfolg des Projekts.

Auch von den Handwerkskammern und Fachverbänden als ZDH-Mitgliedsorganisationen sind positive Reaktionen zu verzeichnen: „Neben der transparenteren Darstellung der Inhalte, dem modernen und ansprechenden Layout werden auch die neuen Komfortfunktionen und die Newsletterangebote gut angenommen“, erläutert Hans Bernd Ditscheid, Leiter der Abteilung Informationstechnologien und Organisation des ZDH.

Natürlich ergeben sich durch den Einsatz von TYPO3 auch für die Zukunft viele Möglichkeiten. Neben der, durch das angewandte technische Konzept garantierten, Updatefähigkeit des Kernsystems können auch Erweiterungen geplant und kostengünstig umgesetzt werden.

Aufgrund der positiven Erfahrungen mit TYPO3 plant der ZDH auch die Umstellung des hausinternen Intranets auf dieselbe technische Basis.

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