Kein Kinderspiel

TYPO3 und Barrierefreiheit

Wer sich auf das Spielfeld für barrierefreie Internetauftritte begibt, sollte sich zunächst genau über die gesetzlichen Rahmenbedingungen [1] erkundigen, denn die sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Zudem benötigt man fundiertes Wissen aus dem Bereich der barrierefreien Informationstechnologie und eine gute Prise technisches Know-how.

Der häufig verbreitete Irrglaube, dass eine Seite, die ohne Layout-Tabellen auskommt, bereits barrierefrei sei, hat in der Vergangenheit zu haarsträubenden Resultaten geführt. Nicht selten endet der Auftrag beim Kunden dann im Streit, schlimmstenfalls vor Gericht. Denn immer häufiger lassen Auftraggeber die fertigen Projekte vor ihrer Abnahme von Fachleuten begutachten [2].

Schauen wir uns also am Beispiel eines Gemeinde- oder Stadtportals [3] an, wie ein konkreter Anwendungsfall mit Barrierefreiheits-Anspruch aussehen kann, wenn man auf TYPO3 zurückgreift. In der Regel sollten derartige kommunale Internetangebote den Anforderungen der Barrierefreien Informationstechnik-Verordnung (BITV) entsprechen, in manchen Bundesländern, wie beispielsweise Nordrhein-Westfalen, müssen sie es sogar. Das gilt für alle Internetangebote, die neu erstellt werden – Relaunches inklusive.

Räumen wir in diesem Zusammenhang auch gleich mit mehreren Irrtümern auf, die häufig mit TYPO3 in Verbindung gebracht werden, aber in dieser oder ähnlicher Form auch für andere Content Management Systeme gelten, die unter der GNU General Public License (GPL) stehen.

Irrtum 1: TYPO3 ist kostenlos

Das stimmt so nicht ganz. Richtig ist, dass TYPO3 frei ist. Gemeint ist frei jedoch nicht im Sinne von Freibier (Kostenaspekt), sondern im Sinne von Freiheit (Möglichkeiten der Software-Nutzung). Kostenlos ist es zwar auch, allerdings nur dann, wenn man alles an TYPO3 selbst durchführen kann, von der Installation bis zur Anpassung der Systemfunktionen an die persönlichen Bedürfnisse.

Ein System, das sowohl für kleine und zum Teil private Websites als auch für hochdynamische und mit anderen Systemen vernetzte Unternehmensportale eingesetzt wird, verlangt nach zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten. Was derart variabel angelegt ist, ist in der Regel auch komplex. Das wiederum setzt Experten voraus, die sich mit den zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten von TYPO3 auskennen und für Ausnahmefälle bestens gerüstet sind – denn davon gibt es beim Arbeiten mit TYPO3 eine Menge.

Eigentlich ist der Ausnahmefall sogar die Regel, denn jede Website ist anders, jeder Anwendungsfall speziell und die Vielfalt der Lösungsmöglichkeiten fast unermesslich.

TYPO3 barrierefrei: Keine Barrierefreiheit auf Knopfdruck!

TYPO3 barrierefrei: Keine Barrierefreiheit auf Knopfdruck!

Kurzum: Die Software selbst ist zwar frei und kostenlos, die Anpassung kostet jedoch Zeit und Geld, meist sogar beides und im schlimmsten Fall auch eine Menge Nerven.

Irrtum 2: TYPO3 macht alles ganz einfach

Prinzipiell sollte jedes Content Management System die Arbeit der Redakteure und Administratoren vereinfachen. Und zwar ohne Kenntnisse in HTML, Programmierung und anderen technischen Finessen. TYPO3 eignet sich dafür in besonders hohem Maße. Allerdings muss man es dazu individuell anpassen und das wiederum ist Expertensache – nicht nur bei der Anpassung selbst, sondern insbesondere bei der Analyse der Arbeitsprozesse und der Systemumgebung. Halten wir fest, dass es möglich ist, die Arbeit mit TYPO3 zu erleichtern. Allerdings nur auf Kosten von individuellen Anpassungen, die nicht immer simpel sind, dafür aber später die alltägliche Arbeit mit dem Content Management System auf Anwenderebene einfacher und so auch kostengünstiger gestalten.

Irrtum 3: TYPO3 bietet Module für jeden Anwendungsfall

Beim Relaunch von Websites benehmen sich manche Kunden wie übermütige Kinder am Buffet. Die Augen sind größer als der Hunger und am Ende bleibt die Hälfte unangetastet auf dem Teller zurück. Auch hier gilt: Die sorgfältige Analyse im Vorfeld hilft dabei, die richtige Modulpalette zusammenzustellen und auch Kosten zu sparen, indem man sich auf die wichtigsten Anwendungsfälle fokussiert. In der Tat bietet TYPO3 ein schier unerschöpfliches Repertoire an Erweiterungen und Modulen, die man auch untereinander kombinieren kann und mit denen man die Individualisierung der eigenen Website bis auf die Spitze treiben kann. Doch nicht jede Erweiterung bietet standardmäßig genau das, was ein Kunde gerne hätte. Spätestens jetzt ist individuelle Anpassung gefragt und damit ein Experte, der sich mit TYPO3 und dem entsprechenden Modul auskennt. Am besten sogar noch mit dem Zusammenspiel der einzelnen Module untereinander und den Auswirkungen der individuellen Anpassungen auf zukünftige Updates – denn notdürftige Flickschusterei bei der Anpassung rächt sich spätestens beim nächsten Versionswechsel von TYPO3 oder der Erweiterung selbst. Deshalb ist es in manchen Fällen einfacher, kostengünstiger und damit effizienter, eine eigene Erweiterung für den speziellen Anwendungsfall zu entwickeln.

Websites für Individualisten

TYPO3 ist immer dann gut, wenn es individuell angepasst wird. Auf diese Weise kommen die Vorteile des Content Management Systems erst richtig zur Geltung, denn TYPO3 bildet wirklich nur das Grundgerüst, mit dem erfahrene Agenturen und Entwickler dann das System für den konkreten Anwendungsfall kreieren. Dadurch ist jede Website mit TYPO3 eine spezielle Lösung. Vor allem, wenn die Pflege der Inhalte später im Alltag auch ohne Mühe von der Hand gehen soll. Und nur dann wird ein Content Management System auch angenommen, werden Inhalte gepflegt und bleiben Websites lebendig.

Was hat das aber alles mit Barrierefreiheit zu tun? Eine ganze Menge! Im Prinzip müssen alle oben geschilderten Irrtümer aus dem Weg geräumt werden. Das bedeutet, der Kunde muss verstehen worum es geht, was die Ziele sind und wie er selbst zum Teil der Lösung werden kann. Das Stichwort lautet: Verständnis. Im Gesamtprozess Barrierefreiheit [4] geht es im Wesentlichen um Qualität. Wer das versteht, weiß warum man „Barrierefreies Webdesign“ nicht als Modul in TYPO3 integrieren kann und alle Inhalte entsprechend den Anforderungen der BITV ausgegeben werden. Das wäre zwar schön und wünschenswert, entspricht aber überhaupt nicht der Realität. Und dennoch erleben wir es jeden Tag in Pressemitteilungen, bei Kundengesprächen und in Anfragen: Barrierefreies Webdesign wird allzu oft als Automatismus (Modul, Erweiterung) für teures Geld verkauft. Besonders häufig im Zusammenhang mit TYPO3.

Das Geschäft mit der Unwissenheit

Früher warnte Eduard Zimmermann in seiner Sendung „Nepper, Schlepper, Bauernfänger“ regelmäßig vor den windigen Tricks unseriöser Geschäftemacher. Gerade für barrierefreie Online-Lösungen sollte man eine solche Sendung ebenfalls einrichten und zum Pflichtprogramm für alle Verantwortlichen auf Entscheider-Seite machen. Um das Thema barrierefreies Internet ranken sich viele Mythen und die Aufklärungsarbeit zeigt nur sehr langsam Wirkung. Inzwischen sind die Schlagworte rund um Accessibility und Usability die neuen Buzzwords der Internet-Branche. Wirkliche Barrierefreiheit, wie sie beispielsweise beim BIENE-Award für Barrierefreies Webdesign gefordert und gefördert wird, bekommt man nicht „Out of the Box“, sondern nur bei dafür ausgebildeten Webdesignern. Misstrauen Sie also vollautomatischer Barrierefreiheit oder ähnlichen vollmundigen Versprechungen, ganz gleich ob Sie Auftraggeber, Programmierer oder Agentur sind.

Vielleicht fragen Sie sich jetzt, ob Barrierefreiheit mit TYPO3 überhaupt möglich ist ohne dabei ein Vermögen zu investieren. Eine eindeutige Antwort gibt es sicherlich nicht, denn wie bereits eingangs geschildert, gibt es eine riesige Bandbreite an Weblösungen – von ganz klein bis ganz groß, von statisch bis dynamisch. Generell ist Barrierefreiheit aber in jedem Fall möglich, es ist nur eine Frage der Anpassung und der Komplexität der Anwendung sowie des Budgets. Kommen wir zurück zu unserem Beispiel einer kommunalen Website mit TYPO3 und der Frage, ob man ein derartiges Portal nachhaltig barrierefrei gestalten kann.

Barrierefreiheit & Qualitätsmanagement

Wenn man eine barrierefreie Website nicht auf Knopfdruck erzeugen kann, dann liegt es nahe, dass man einen Prozess in Gang setzen muss. Dieser Prozess beginnt nicht erst mit der Programmierung der Website und endet nicht mit deren Live-Schaltung, sondern beginnt mit der sorgfältigen Planung und Analyse und durchläuft am Ende die immer gleiche Schleife der Erstellung von Inhalten.

Barrierefrei mit TYPO3: Das Portal der Gemeinde Illingen im Saarland

Barrierefrei mit TYPO3: Das Portal der Gemeinde Illingen im Saarland

Der Faktor Mensch spielt im Prozess der Produktion barrierefreier Inhalte eine entscheidende Rolle. Daher muss der Produktionsprozess auch auf den Menschen abgestimmt sein. Das erreicht man nicht allein dadurch, dass man den Redakteur im Umgang mit dem Werkzeug schult. Entscheidend sind nicht etwa technische Features, sondern zielgerichtete Lösungen, die dem Redakteur die Arbeit mit TYPO3 im Alltag erleichtern. Gemeint sind nicht allein hauptberufliche Redakteure, sondern jene Personen, die in Unternehmen und Institutionen für die Erstellung und Pflege von Internet-Inhalten verantwortlich sind. HTML-Kenntnisse oder überhaupt Grundkenntnisse im Computer-Umfeld sind dieser Personengruppe häufig fremd und die Benutzung von Textverarbeitungs- und E-Mail-Programmen gehört zu den Herausforderungen des Alltags für viele dieser Menschen. Wenn es gelingt, diesen Personenkreis nachhaltig zu entlasten, kann die gewonnene Zeit in Qualitätssicherung oder -verbesserung investiert werden.

Leider wurden die meisten Websites bisher ohne die Beachtung aktueller Richtlinien erstellt und ein funktionierendes Qualitätsmanagement ist einer aktuellen Studie von Validome zufolge [5] nicht existent. Anders lässt es sich wohl kaum erklären, dass mehr als 96 Prozent aller Internetseiten nicht validieren. Mit Validität bezeichnet man im Internet die Übereinstimmung mit den Richtlinien des World Wide Web Consortiums (W3C), vor allem für HTML und CSS. Dabei handelt es sich nicht um verbindliche Vorschriften oder Normen, sondern lediglich um Richtlinien, deren Einhaltung auf freiwilliger Basis erfolgt. Dennoch hat es für alle Seiten Vorteile, diese internationalen Richtlinien anzuerkennen und einzuhalten, denn das Ergebnis ist Qualität.

Was aber ist mit Qualitätssicherung im Sinne der Barrierefreiheit gemeint? Jeder neue Inhalt, jede Veränderung in der Website bedeutet gleichermaßen die Notwendigkeit zur Kontrolle des Gesamtergebnisses, sprich: Validierung. Dazu kann man die aktuellen Richtlinien des W3C für (X)HTML und CSS ebenso heranziehen, wie die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) für die Barrierefreiheit, wobei letztere die Validität von HTML und CSS bereits implizit behandeln. Mit TYPO3 war es in der Vergangenheit relativ problematisch, standardkonforme Internetseiten zu erstellen. Schuld daran waren neben dem WYSIWYG-Editor vor allem die vielen Module, deren Ausgabe von HTML-Code nicht immer den Richtlinien des W3C entsprechen. Denn an der Qualität des ausgegebenen Quellcodes hat sich bis heute nicht viel geändert, auch wenn es innerhalb der TYPO3-Community zahlreiche Bestrebungen zur Qualitätsverbesserung und der damit einhergehenden Verbesserung der Zugänglichkeit (Accessibility) gibt. Allen voran ist hier das Accessibility-Project [6] zu nennen, das sich auch projektübergreifend für eine verbesserte Zugänglichkeit des TYPO3-Kerns einsetzt. Dieser Prozess wird jedoch sicherlich noch einige Zeit dauern und so lange können und wollen viele TYPO3-Nutzer und solche, die es werden wollen, nicht warten. Was also tun?

Qualitätsverbesserung mit TYPO3

Die Technik kann unterstützen, aber der Mensch muss mitdenken und lenken. Ein paar pfiffige und nützliche Module können die Arbeit erleichtern und automatische Korrekturen durchführen, zumindest in einem begrenzten Umfang. Mit Tidy [7] existiert zumindest ein Grundgerüst für ein multifunktionales Werkzeug, das nicht nur validiert, sondern auch repariert.

Schauen wir noch einmal kurz zurück auf die Validome-Studie: Wenn 96 Prozent aller Websites nicht validieren, scheint etwas am Produktionsprozess nicht zu stimmen. Das wirft ein schlechtes Licht auf alle beteiligten Parteien, von der Agentur bis zum Redakteur. Erschreckend in diesem Zusammenhang sind Erfahrungen, die aus über 600 Barriere-Checks resultieren [8], wie aktuelle Zahlen des Barrierekompass belegen. Danach haben vor allem professionelle Dienstleister akuten Nachholbedarf. Wo Qualität an der Fünf-Prozent-Hürde scheitert, muss man die Frage stellen, wie man das Qualitäts-Dilemma lösen kann.

Lösungsmöglichkeiten

Bleiben wir bei machbaren Lösungen. Wer sich im engeren TYPO3-Umfeld bewegt und/oder schon einmal eine Suchmaschine zu den Begriffen „accessibility extension typo3“ befragt hat, weiß, dass es unterschiedlichste Möglichkeiten zur Realisierung zugänglicher Websites mit TYPO3 gibt. Zumindest, wenn man den Aussagen einiger Extensions ungefragt Glauben schenkt. Doch wie bereits gesagt: Zweifel sind angebracht und nur die richtige und sorgfältige Kombination aus Erweiterungen und Anpassungen bringt brauchbare Resultate. Ein Beispiel hierfür ist die Suchfunktion von TYPO3 samt Ergebnis-Ausgabe. Im Normalfall werden sowohl Suchformular als auch Suchergebnisse in verschachtelten Tabellen ausgegeben. Noch komplexer wird es mit der erweiterten Suchfunktion und deren Ergebnis-Ausgabe. Ein Verzicht auf Layout-Tabellen ist für die Erstellung einer barrierefreien Internetpräsenz elementar. Ohne Ausnahme und getreu dem Motto: „Ein bisschen schwanger geht nicht“.

Vielen Websites fehlt diese Stringenz und man findet mit Barrieren behaftete Formulare, Layout-Tabellen und fehlerhaften Quellcode vor. Zum Teil sind es Unachtsamkeiten oder fehlende Kenntnisse bei der Programmierung. Manchmal ist es aber auch Dreistigkeit gegenüber dem Kunden. Da werden dann Layout-Tabellen glorifiziert und dem verwunderten Kunden zur Not eine barrierefreie Nur-Text-Version on top verkauft. Abgesehen davon, dass eine Nur-Text-Version nicht den Anforderungen der BITV entspricht und damit für Barrierefreiheit ausscheidet, ist dieses Vorgehen auch nicht gerade kundenfreundlich. Gehen wir noch einmal zurück zum Anfang. Barrierefrei bedeutet im Internet, dass die Inhalte für alle Menschen zugänglich sein müssen. Warum dann nicht eine Website für alle bauen – ganz ohne gesonderte Versionen für behinderte Menschen? Mit HTML und CSS hat man hierbei zwei Verbündete, wenn man Inhalt und Design voneinander trennen und dabei auf Layout-Tabellen gänzlich verzichten möchte. Das ist inzwischen mit Erweiterungen wie „CSS styled content“ oder dem sehnsüchtig erwarteten 4.0-Release von TYPO3 samt TemplaVoila-Erweiterung schon wesentlich einfacher geworden. Dennoch bleiben noch einige Barrieren bestehen, die es durch geschickte Anpassungen zu vermeiden gilt.

Fazit und Ausblick

TYPO3 und Barrierefreiheit schließen sich nicht aus, aber sie harmonieren nur dann, wenn der gesamte Produktionsprozess auf Barrierefreiheit ausgelegt ist – von der Planung, über die Integration bis zur Schulung der Redakteure. Qualitativ hochwertige Websites entstehen in einem Prozess, der nicht allein durch technische Aufrüstung gelöst werden kann, sondern über Qualitätsarbeit auf allen Ebenen. Gefordert sind hier Internet-Dienstleister, denn die Steuerung des Prozesses ist die eigentliche Herausforderung und wird oftmals nicht ernst genommen, geschweige denn praktiziert.

Auf der anderen Seite sind viele Kunden allzu leichtgläubig, vertrauen dem Urteil des Dienstleisters blind, frei nach dem Motto: „Wir haben ja einen Experten eingekauft“ – ein trügerisches Urteil, wie die ernüchternden Zahlen belegen. Gute barrierefreie Internetseiten erkennt man nicht auf den ersten Blick. Das ist Fluch und Segen zugleich. Gut ist es, weil man es gar nicht sehen soll. Schlecht ist es, da man so auch keine Anhaltspunkte für die Identifikation hat. Wenn Sie eine barrierefreie Internetpräsenz planen, sollten Sie daher nach Referenzen fragen und diese überprüfen lassen oder selbst prüfen. Vielleicht fragen Sie ja auch einen Verantwortlichen der Referenz – also auf Kundenseite. Auf diese Weise erhalten Sie einen guten Einblick, was gemacht wurde und wie es aus dem Blickwinkel des Kunden zu bewerten ist.

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