Online-Marketing mit TYPO3
Die perfekte Kombination?
Dementsprechend wichtig wird die Auswahl der richtigen Technologie, um sich keine Nachteile im Kampf um König Internetkunde einzuhandeln. Fehler führen hier schnell zu fundamentalen Problemen. Im Gegensatz dazu ist die Verlockung aus finanzieller Sicht groß, von einem kostenlosen CMS zu profitieren, das von Experten und Anwendern in den höchsten Tönen gelobt wird. Doch das Wissen darüber, wann TYPO3 die beste Wahl ist und wann nicht, birgt bei vielen Website-Betreibern noch einige Unsicherheiten.
TYPO3 ist des Unternehmers Freund – kein Zweifel. Denn Fakt ist: Für TYPO3 muss er keine Lizenzkosten bezahlen und darüber hinaus bietet das System eine enorme Flexibilität bei der Anpassung an individuelle Vorgaben und besitzt auch sonst vielfältige Vorteile. Allein aus diesen Gründen ist TYPO3 für jeden Internet-Entrepreneur, aber auch für immer mehr große Firmen, hochrelevant. Doch ist TYPO3 auch die richtige Technologie, wenn es um die Vermarktung eines Internetauftritts geht?
Die wichtigste Herausforderung im Themenkomplex Online-Marketing ist wohl unumstritten die Suchmaschinentauglichkeit eines Webauftritts. Experten wissen: TYPO3 ist als Basis für Online-Marketing und E-Commerce in mehrfacher Hinsicht bestens geeignet, denn TYPO3-basierte Seiten sind im Vergleich zu anderen oft besser gelistet. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Zum einen können mit fundiertem TYPO3-Know-how absolut suchmaschinenfreundliche Lösungen erstellt werden. Ein weiterer Pluspunkt sind die themenrelevanten Extensions. Nicht zu vernachlässigen ist der betriebswirtschaftliche Aspekt: Ein geschontes Budget bietet oft mehr Freiräume zur Reichweitensteigerung oder zur Verbesserung der Auffindbarkeit des neuen Auftritts.
Warum ist Online-Marketing so wichtig?
Online-Marketing ist in aller Munde. Ein Trend, der in Amerika schon seit einigen Jahren das Geschäft ankurbelt und lange Zeit einfach nicht nach Europa überschwappen wollte, ist nun auch hierzulande zum heißen Thema geworden. Im vergangenen Jahr verbuchte die Branche Traumergebnisse.
Der auch messbare Erfolg professionellen Online-Marketings dürfte der Hauptgrund dafür sein, dass die Umsätze in der Online-Werbung nach Expertenmeinung in diesem Jahr mit rund 750 Millionen Euro ein erneutes Rekordniveau erreichen werden. Dabei fällt das Wachstum bei den Instrumenten des Performance-Marketings besonders hoch aus. Allein der Bereich Suchmaschinen-Marketing verbuchte 46 Prozent Umsatzsteigerung und ist somit weiter die wichtigste Disziplin. Gewinner des Booms ist ganz eindeutig der Branchenführer Google.
Eine aktuelle Studie der amerikanischen Cornell-Universität belegt die Relevanz einer Platzierung innerhalb der ersten Plätze des Suchmaschinen-Rankings. Laut der Studie entfallen 50 Prozent aller Klicks auf die ersten beiden Suchbegriffe. 42 Prozent der Testteilnehmer klickten dabei auf die erste Platzierung, nur noch acht Prozent auf die Zweite. Es ist zwar bekannt, dass die vorderen Plätze in Suchmaschinen die meiste Aufmerksamkeit bekommen,

Die Extension „Siterank“ kann dabei helfen die Position der eigenen Website im Google-Ranking zu kontrollieren.
doch die Studie zeigt auch, dass die Nutzer dabei eindeutig der Relevanz der Suchmaschine vertrauen, was sicherlich auch etwas mit Bequemlichkeit zu tun hat.
Herausforderungen
Die Suchmaschine Google spielt beim Thema Online-Marketing eine zentrale Rolle. Beinahe 80 Prozent der Suchenden im Internet verwenden Google. Dementsprechend hart tobt der Kampf um die ersten Plätze, vor allem im hochrelevanten natürlichen Ranking bei besonders populären Themen. Oftmals machen große Konkurrenz, hart umkämpfte Märkte, begrenzte Budgets und eine meist schwache Markenbekanntheit kleinen und mittleren Unternehmen das Leben schwer. Die Brisanz steigt mit dem Grad der Abhängigkeit vom Medium Internet.
Dennoch, Online-Marketing ist kostengünstig und sinnvoll, wenn man mit seinem Internetauftritt konkrete Zielsetzungen verfolgt, die da beispielsweise wären: Direkte Verkäufe, Neukundengewinnung, Kontaktgenerierung, Steigerung der Markenbekanntheit, Image-Kommunikation oder auch Kundenbindung.
Was muss man tun um nicht in der Masse zu verschwinden? Natürlich benötigt man zuallererst einen intelligent strukturierten und für Suchmaschinen optimierten Internetauftritt. Web-Controlling (Erfolgsmessung von Websites) ist ein Muss und eine gute Redaktion unverzichtbar. Darüber hinaus sollte man regelmäßig Newsletter versenden, technische Optimierungstools einsetzen und niemals ohne durchdachtes Konzept handeln, denn das Netz lässt sich wie kaum ein anderes Medium dazu nutzen, seine Zielgruppe sehr genau zu treffen. Eine genaue Positionierung ist unerlässlich, denn nicht die Masse der Besucher ist relevant, sondern deren Qualität.
TYPO3 für erfolgreiches Online-Marketing
Inzwischen lässt sich sagen: Bei TYPO3 gibt es nichts, was es nicht gibt. Neben der bereits sehr umfangreichen Basisinstallation entstehen ständig neue Extensions, die von der TYPO3-Community auf der ganzen Welt ins Netz gestellt werden. Angefangen bei Newsletter-Tools über Shopsysteme – eine neue, heiß ersehnte Commerce-Extension steht in den Startlöchern – bis hin zu Community-Modulen wie Chats und Foren findet man hier alles. Bei der großen Vielfalt an Extensions ist allerdings eine gewissenhafte Prüfung des jeweiligen Moduls angeraten, denn nicht alle Erweiterungen sind von gleich hoher Qualität oder für den Zweck relevant.
Wie gut eignet sich TYPO3 technisch?
Zuallererst stellt sich die Frage nach der Suchmaschinenfreundlichkeit von TYPO3. Diese birgt bei der Basisinstallation noch Optimierungspotential, weil beispielsweise Metatags nicht ohne weiters bearbeitet werden können. Außerdem ist der Einsatz eines suchmaschinenfreundlichen XHTML-Templates nicht grundsätzlich möglich. Doch hier lässt sich mit den richtigen Erweiterungen Abhilfe schaffen. Worauf kommt es an? Für die Suchmaschinen sind nur die Inhalte einer Website interessant und nicht deren Programmierung. Unsauberer Code oder Tabellen sollten vermieden werden, denn diese „irritieren“ die Suchmaschinen. Beispielsweise können Tabellen nicht eindeutig interpretiert werden.
Um den Inhalt besser in den Vordergrund zu stellen und den Suchmaschinen die Arbeit zu erleichtern, sollte man mit CSS-Dateien arbeiteten. „Tableless Programming“ heißt das Erfolgsrezept. Außerdem sollte besonders sauber programmiert werden. Als Standard eignet sich XHTML, eine besonders restriktive Form von HTML, die eine besonders geringe Fehlertoleranz besitzt und keinen Datenmüll zulässt, der Suchmaschinen von den relevanten Informationen ablenken würde.
Extensions wie „css_styled_content“, “css_styled_imgtext“ oder “cron_accessiblemenus“ können verwendet werden, um TYPO3 XHTML-fähig zu machen. Außerdem gibt es noch eine Reihe weiterer Extensions, mit denen man sich noch mehr Vorteile im Kampf um die heiß begehrten ersten Suchmaschinenplätze verschaffen kann. Neben den TYPO3-Erweiterungen zur Verbesserung der Performance in Suchmaschinen gibt es noch weitere Tools mit hoher Relevanz für das gesamte Thema Online-Marketing. Neben einem Newsletter-Tool, das über alle Funktionalitäten wie Benutzergruppen-Verwaltung, personalisierte Anrede, HTML-Fähigkeit, Bounce-Management und vieles mehr verfügt, gibt es mehrere Statistik-Tools zur Messung des Besucherverhaltens. So zum Beispiel das sehr leistungsfähige und kostenlose Programm „AWStats“. Will man wissen an welcher Position die eigenen Webseiten in Google rangieren, empfiehlt sich die Extension „Siterank“, die als Beta-Version im TYPO3 Extension Repository verfügbar ist. Diese Erweiterung gibt die Listenposition einzelner Websites in Google aus und erleichtert die Kontrolle von Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung somit ungemein.
Wie gut eignet sich TYPO3 wirtschaftlich?
TYPO3 bietet aufgrund von verschiedenen Faktoren ein enormes Einsparungspotenzial. Die Erfahrung zeigt, dass ungenutzte Gelder immer häufiger in das Online-Marketing der Seitenbetreiber fließen, etwa um die Reichweite zu erhöhen. Oft werden in einer späteren Projektphase noch zusätzliche Funktionen implementiert, die bei der ersten Planung aus finanziellen Gründen nicht berücksichtigt worden sind.
Gespart wird an vielen Stellen. Allein die Lizenzkostenfreiheit schlägt mehrfach positiv zu Buche. Erstmals direkt bei der Basisinstallation. Wenn dann auf demselben Kernsystem noch weitere Domains, etwa für mehrsprachige Länderversionen aufgesetzt werden, kann man richtig sparen. Solche Zusatzdomains sind bei vielen Herstellern kommerzieller Content-Management-Systeme oft mit dem Erwerb zusätzlicher Lizenzen verbunden. Die Implementierung durch den Dienstleister ist erfahrungsgemäß nicht günstiger als bei einem kommerziellen CMS, da sich die Art der Anpassungen grundsätzlich kaum unterscheidet; denn auch hier wird ein Basissystem an individuelle Bedürfnisse angepasst. Berücksichtigt man den hohen, für ein sehr gutes Resultat nötigen Aufwand an Know-how und Erfahrung mit TYPO3, so erklärt sich, dass ein variabler Preis auch auf einen variablen Aufwand zurückzuführen ist. Das hat folglich auch direkten Einfluss auf die Qualität des Resultats.
Das größte Einsparungspotenzial liegt jedoch bei den Extras. Für den Einsatz von Extensions muss kein zusätzlicher Obolus an einen Software-Hersteller entrichtet werden. Lediglich der obligatorische Anpassungsaufwand und ein gewisser Aufwand für die Auswahl des besten Moduls belasten das Budget. Ungenutzte Gelder werden so immer häufiger für Extra-Features verwendet, die bei der ersten Planung aus finanziellen Gründen nicht berücksichtigt worden sind oder fließen direkt ins Online-Marketing.
Warum setzen Full-Service Agenturen auf TYPO3?
Die vielen Vorteile von TYPO3 bewegen zahlreiche Web-Agenturen und andere Internet-Dienstleister bereits seit langem dazu, das System in ihr Angebot aufzunehmen.
Die Vorteile von TYPO3 sind bekannt: Lizenzkostenfreiheit und das breite Angebot an Entwicklungsressourcen. Das spart gegenüber kommerziellen Systemen viel Zeit und Geld und macht unabhängig. Ein weiterer, besonders von Agenturen geschätzter, Vorteil ist die Unabhängigkeit von der Vertriebs-, Preis- und Support-Politik kommerzieller Hersteller. Daraus ergeben sich wertvolle Gestaltungsfreiräume, die wiederum dem Endkunden zu Gute kommen.
Doch warum greifen immer mehr Full-Service Agenturen, die ihren Kunden neben der Konzeption und Erstellung ihres Wunschauftritts auch Online-Marketing, Strategieberatung und digitale Kommunikation anbieten, zu TYPO3? Die Antwort ist genauso einfach wie einleuchtend: Die für Online-Marketing relevanten Erweiterungen gibt es bei TYPO3 vorgefertigt, kostenlos und vor allem systemkompatibel dazu. Beratungsagenturen können so zu besonders guten Preisen das volle Programm bieten – vorausgesetzt sie verfügen neben TYPO3-Know-how auch über die zwingend erforderliche werbliche Kompetenz.
Fazit
Erweitert man die TYPO3-Basisinstallation mit dem notwendigen Know-how, so erhält man eine überdurchschnittlich suchmaschinenkompatible Plattform. Mit den verfügbaren Extensions lassen sich alle für erfolgreiches Online-Marketing nötigen Lösungsszenarien abbilden. Durch effiziente Projektierung lässt sich zudem einiges an Budget einsparen, das dann gezielt für Media-Ausgaben zur Reichweitensteigerung eingesetzt werden kann. In den richtigen Händen eignet sich TYPO3 nicht nur hervorragend als technische Basis für Online-Marketing, es kann darüber hinaus sogar handfeste Wettbewerbsvorteile generieren.













