Seit einigen Jahren sind Social Networks auf dem Vormarsch. Ob groß oder klein, ob Nische oder Massenmarkt, selbst aufgesetzt oder nicht, es gibt sie mittlerweile in allen Größen und Formen. Wir werfen einen Blick auf die diversen Anbieter sowie die noch junge, aber bewegte Geschichte eines neuen Wirtschaftszweigs und schauen auch in die Zukunft.
| Schwerpunkt Social Networks | |
| Einführung | ab Seite 36 |
| Open-Source-Software für Social Networks | ab Seite 39 |
| Community-Baukästen | ab Seite 43 |
| Dezentrale Social Networks mit Noserub | ab Seite 46 |
Seit Friendster im Jahr 2002 das Konzept des Social Networks einführte, in dem die Nutzer ihre Freunde zu einer Freundesliste auf der eigenen Profilseite hinzufügen konnten, hat sich viel getan.
Das bis dahin größte Social Network Friendster wurde 2004 von MySpace überholt, das sich seitdem als größtes soziales Netzwerk weltweit halten kann. MySpace unterscheidet sich von Friendster und vielen anderen Social Networks in einem Punkt ziemlich stark: Die Plattform zeigt die Profile der Nutzer in der Regel auch öffentlich. So können die Profile auch von nicht eingeloggten Besuchern betrachtet und von Suchmaschinen indiziert werden. In Verbindung mit dem für damalige Verhältnisse revolutionären Musikplayer konnte sich MySpace besonders in der Musikerwelt als bevorzugtes Social Network durchsetzen. Auch die Möglichkeit, die eigene MySpace-Seite mit HTML-Code zu personalisieren, ist eher ungewöhnlich, findet aber bei den Nutzern viel Anklang. Zynische Webveteranen fühlen sich angesichts der Ergebnisse dieser Selbstverwirklichungen nicht ganz zu Unrecht an alte Geocities-Seiten erinnert.













Wäre sehr nett - möglicherweise habt Ihr dazu ja auch schon einen Post und ich hab ihn einfach nicht gefunden! Besten Dank aus Berlin!