Mit Project Kenai hat Sun jetzt eine Plattform vorgestellt, auf der Open-Source-Entwickler ihre Projekte hosten und sich mit anderen darüber austauschen können. Kenai läuft auf OpenSolaris, zum Einsatz kommen außerdem Ruby on Rails, JRuby sowie Glassfish.
Als "größtes Open-Source-Unternehmen der Welt" sah man sich in der Pflicht, etwas wie Project Kenai zu schaffen, erklärt Projektleiter Nick Sieger von Sun in einem Interview. Zwar sei Kenai eine Konkurrenz zu ähnlichen Angeboten wie SourceForge, Google Code oder GitHub. Aber primär gehe es darum, den Projekten im Sun-Umfeld einen Platz zu geben. Alle anderen seien aber ebenso willkommen.
Derzeit kann der Dienst nur auf Einladung genutzt werden. Neben einer Homepage steht jedem Projekt in der Beta ein Quellcode-Verwaltungssystem mit Mercurial und Subversion zur Verfügung. GIT soll hier noch folgen. Weitere Features sind Bugtracking, Foren, Mailinglisten, ein Wiki und Benutzerseiten. Kommende Funktionen können sich die Nutzer auf dieser Seite wünschen und darüber abstimmen.
Beim Aufbau des Dienstes nutzten die Macher selbst zahlreiche Open-Source-Technologien und -Tools. So ist Project Kenai eine Rails-Applikation, die auf JRuby läuft und mit Ruby on Rails entwickelt wurde. Weitere interessante Details dazu hat Fernando Castano von Sun auf der RailsConf verraten. Seine Präsentation kann man auf dieser Seite als PDF herunterladen. Er beschreibt darin auch die Schritte bis hin zur jetzigen Beta und wie Sun die einzelnen Komponenten optimiert hat.




















