Mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen setzt mittlerweile auf Web 2.0-Technologien wie Blogs, Wikis oder Social Networks. Zu diesen und anderen interessanten Ergebnissen kommt die aktuelle Studie des Branchenverbandes BITKOM, die jetzt vorgestellt wurde.
Der Bundesverband Informationswirtschaft Telekommunikation und neue Medien e.V., kurz BITKOM, hat in Zusammenarbeit mit Oracle eine umfangreiche Studie zur Nutzung von Web 2.0-Technologien in Unternehmen durchgeführt. Der BITKOM vertritt mehr als 1.200 Unternehmen aus den Bereichen Software, IT-Services, Telekommunikation, Hardware, Consumer Electronics und Digitale Medien. Mehr als 400 Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen haben sich an der Studie beteiligt. In einer Pressemitteilung wurden jetzt erste Ergebnisse veröffentlicht.
60 Prozent der befragten Firmen wollen demnach zukünftig vermehrt auf Web 2.0-Technologien bauen. Und mehr als 80 Prozent der Unternehmen glauben an eine weiter zunehmende Bedeutung von Web 2.0. Einen besonderen Stellenwert nehmen die Wikis ein, die Firmen häufig einsetzen, um Mitarbeitern, Partner oder Kunden Inhalte zu präsentieren und um sie an der Weiterentwicklung mitwirken zu lassen.
Die Erfahrungen mit Blogs, Wikis und sozialen Netzwerken bewerten zwei Drittel der Unternehmen, die diese Techniken bereits einsetzen, als positiv. Dagegen fürchten Unternehmen, die bisher keine Web 2.0-Technologien einsetzen, Sicherheitsrisiken und einen zu hohen Aufwand. Zudem ist diesen Firmen der Nutzen noch unklar.
Auf der KnowTech 2008, dem 10. Kongress zum IT-gestützten Wissensmanagement, der am 8. und 9. Oktober in Frankfurt am Main stattfindet, werden ausführliche Ergebnisse der BITKOM-Studie präsentiert.
Hinweis in eigener Sache: In der nächsten Ausgabe des T3N Magazins greifen wir die Thematik "Web 2.0 in Unternehmen" durch einen Beitrag über "Enterprise 2.0" auf.




















